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Lieber Herr Hofer!
Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht der Erste bin, der Ihnen das folgende Anliegen schildert. Es geht darum, dass die Ablagefläche an den Kassen in Ihren tollen Aldimärkten viel zu kurz sind! Es gibt zwar schön viel Auflagefläche vor dem Kassierer, um möglichst viel Ihrer günstigen Produkte aufzulegen, aber nach dem Scanner ist einfach absolut kein Platz, um kurz zu verschnaufen, bevor man die schönen Waren irgendwo hinpackt. Der Kassierer ist so fix, dass ich nicht damit nachkomme, meine Sachen in den Kinderwagen oder eine Tüte zu packen. Ich bin mir sicher, dass auch Kunden mit Einkaufswagen dieses Problem kennen, aber für mich als Vater mit Kinderwagen ist es besonders latent. Ich bitte Sie also, Ihre Kassenbereichsarchitektur noch einmal zu überdenken und Ihre Märkte damit familienfreundlicher zu gestalten. Danke.
Mit freundlichen Grüßen,
Ein einkaufender Vater
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Der eiserne Gustaf
So, ich bin zurück von meiner Minitour mit KEN. Mehr darüber gibt es diese Woche bei Youtube. Die Konzerte im Hamburger Pudelclub und im Carambolage in Karlsruhe waren super und der Trip nach Hamburg ein äußerst gelungener verlängerter Vatertagsausflug. Und ganz ehrlich: ich habe mich richtig auf die Rückkehr in die Vaterrolle gefreut. Das Leben auf Tour ist ja eher wie mit 25.
Na ja, zu freu gefreut? In meiner knappen Woche Abwesenheit hat Anja unseren Gustaf wundervoll betreut und der Kleine hat wahnsinnige Sprünge gemacht. U.a. zeigt er mit dem Zeigefinger inklusive „dah“, hangelt sich schritteweise am Schränken und Sofas entlang und scheint mental nochmal wacher geworden zu sein.
Bei all den Fortschritten scheint in seinem neuronalen Netzwerk aber auch der Trotzschalter umgelegt worden zu sein. Der junge Mann hat nämlich seinen kleinen Willen entdeckt und der ist nicht nur stark, sondern auch ziemlich laut.
Egal ob ein Schuh im Weg liegt, der Platz unter dem Tisch nicht zum Aufstehen reicht oder ich ihm den Zugang zum Kühlschrank verweigere: er meckert. Besonders geärgert hat ihn gestern, dass ich an diversen Schränken Kindersicherungen angebracht habe. Zum Glück reicht oft ein leichtes Ablenkungsmanöver, z.B. neues Spielzeug.
Man soll ja immer versuchen, Alternativen zu bieten anstatt immer nur Nein zu sagen. Dennoch hat die Taktfrequenz des Neinsagens sehr erheblich zugenommen. Und wundersamerweise versteht Gustaf dieses Wort sehr gut, auch wenn er es in den meisten Fällen mit einem ignoranten Grinsen erwidert.
So, jetzt schläft er. Er hat sich auf ca. 2 Stunden am Tag zwischen 11 Uhr und 13 Uhr eingependelt. Jetzt muss ich die Küche wischen, da überall halbzerkaute Gurken und Dinkelkekse auf dem Boden rumfahren.

Die Stimmung reflektiert ganz gut das Motto auf dem T-Shirt: Little Stinker!
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Gustafus Carnivores
Nach einem zauberhaften Wochenende im Schwarzwald sind wir wieder zuhause. Und gestern war es soweit: das erste Wienerle. Wie man sieht, hatte Gustaf zwar mit einer anfänglichen Skepsis zu kämpfen, die sich aber schnell in scheinbar leckerstem Wohlgefallen auflöste.
Das Schönste daran ist, dass ich ab jetzt auch die Metzgereiverkäuferin glücklich machen kann. Sie war nämlich immer sehr enttäuscht, dass sie Gustaf nie eine Scheibe Lyoner geben konnte. Zuletzt waren wir soweit, dass ich die Scheibe einfach akzeptiert habe, Gustaf in die Hand gedrückt habe und sobald wir draußen waren einfach selber gemampft habe. Damit ist jetzt Schluß. Gustaf soll nicht länger betrogen werden und seine wohlverdiente Lyoner bekommen. 
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Happy Birthday, Papa!
7:36 Uhr
Nachdem Gustaf sein Morgenfläschchen bekommen hat, beschliessen wir, ihn noch ein bißchen nackig auf dem Boden spielen zu lassen, so dass wir noch 5 Minuten wach werden können. Gustaf pinkelt auf den Teppich
7:41 Uhr
Während wir noch 5 Minuten wach werden wollen, krabbelt Gustaf aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer. Es wird ruhig. Anja fällt ein, dass auf dem Wohnzimmertisch noch die Weingläser von gestern abend stehen. Zu spät. Gustaf hat genau das Glas abgeräumt, in dem noch der letzte Schluck Trollinger war. Er sitzt auf dem Boden und leckt sich die Hände.
8:12
Anja bereitet seinen gelben Waschbottich vor, da Gustaf nach Rotwein riecht. Sie stellt ihn (den Bottich) kurz auf dem Boden ab. Zu spät. Gustaf sudelt sich in ca.1 Liter Wasser auf dem Teppichboden im Schlafzimmer.
8:45
Die Post klingelt. Ich erwarte ein Paket aus England, 1 T-Shirt und ein Poster. In dem Paket ist nur das T-Shirt, das Poster fehlt. Laut Lieferschein wurde beides geliefert. Das T-Shirt ist zu groß.
9:24
Anja ist gerade aus dem Haus. Ich räume das Geschirr auf, stehe an der Spüle. Ein kurzer Schulterblick. Gustaf steht am Küchentisch und ich sehe in Zeitlupe die halbvolle Kaffeetasse über den Tischrand kippen. Gustaf weint.
10:11
Ich schreibe diesen Eintrag und frage mich, wann ich das letzte Mal so einen schönen, ereignisreichen Geburtstagsmorgen hatte.

Alles Gute zum 31. Papa. Bist ein dufter Typ!
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…sollte man schnell nachschauen gehen, denn vermutlich stimmt etwas nicht.

Was kann man eigentlich mit dem Ding anstellen, das ich Papa normalerweise auf den Kopf haue?

Ach so, Ameisen ankucken. Hm, läuft eigentlich auch DSDS?
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Über das Wochenende war Anjas Freundin Marion zu Besuch. Daher haben wir am Sonntag einen Ausflug nach Mannheim gemacht. Unser eigentliches Ziel war der Luisenpark. Also ab mit der S-Bahn nach Mannheim und weiter mit der Strassenbahn direkt vor den Haupteingang. Ich kann immer wieder nur den ÖPNV in der Rhein-Neckar-Region loben, der es Familien sehr leicht macht, ohne Auto fast alle Ziele bequem zu erreichen.
Am Haupteingang des Luisenparks waren wir aber doch etwas enttäuscht. 15 Euro Eintritt für 3 Erwachsene sind doch sehr happig! Also beschliessen wir, dieses Geld lieber in Café und Eis zu investieren und uns einen kostenlosen Park zu suchen. Tatsächlich wird man nur ein paar hundert Meter weiter fündig. Eine Art Ausläufer des Luisenparks lockt zwischen Kolpingstrasse und Renzstrasse mit riesigen Rasenflächen, Spielplatz, Sportfeld und vielen schattenspendenden Bäumen. Wundervoll zum Ausruhen, Lesen, Gustaf krabbeln lassen, Kuchen essen. Und das alles für lau. Da verzichte ich persönlich auch auf chinesisches Teehaus und sorgfältig angelegte Blumenbeete.
Da wir noch unsere 15€ loswerden müssen, treibt es uns weiter über den Neckar zur alten Feuerwache. Im allseits beliebten Venezia bekommt man für 3,50€ ein leckeres Spagettieis und einen wunderbaren Platz, um das Treiben am Meßplatz zu beobachten.
Auf der Rückfahrt ist Gustaf glücklich und fasziniert von der Schnelligkeit der vorbeifahrenden Bäume in der S-Bahn. Ziemlich müde war auch heute wieder um 19.30 Feierabend. Ein schöner Tag!

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Nur wenige hundert Meter vom Luisenpark liegt der schöne Park ohne Namen
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In der Besenwirtschaft
Letzten Donnerstag war ein sehr schöner Tag! Zusammen mit meiner Mutter, meiner Schwester und den 2 Cousinchen waren wir in der Besenwirtschaft in Malsch: Riesenschnitzel, Flammkuchen, Sauerkraut und Maultaschen. Absolut empfehlenswertes Ausflugsziel.
Vor allem weil man direkt hinter dem Besen das freie Feld zum Spazierengehen nutzen kann, was nach solchen Portionen wirklich nötig ist. Um euch Vätern Lust auf die Elternzeit zu machen: so ein erfrischendes Weißwein-Schorle um 15h ist schon was Schönes!

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Neues von Gustaf und Mehmet
Die deutsch-türkische Freundschaft schwingt sich zu neuen Höhen. Gustaf überschlägt sich beinahe vor Freude, wenn er seinen neuen Kumpel Mehmet sieht. Wir sind etwas enttäuscht, da wir langsam den Verdacht haben, Gustafs erstes Wort wird weder Mama noch Papa sein, sondern Mehmet. Voll krass, Alter!
Ansonsten ist der kleine Mann zur Zeit etwas motzig. Ob es an den Zähnchen liegt oder daran, dass er langsam seinen eigenen Willen entdeckt, weiss ich oft nicht genau. Fest steht, Gustaf kann ganz schön impulsiv sein, wenn man ihm Dinge verweigert. Ganz schlimm: verschlossene Türen und Fressneid. Dafür bekommt er zur Ruhigstellung seit neuestem Brotstückchen oder Brötchenteile. Wie man sich denken kann, mit teilweise verheerendem Resultat = Papa fegt mindestens 2mal pro Tag die Küche!
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Es lebe die Multikulturalität
Vorgestern abend klingelt es an der Tür. Die türkische Nachbarin von oben schenkt uns 2 trollige Handpuppen. Ich bin skeptisch, da wir schon so viele Puppen, Kuscheltiere, Figürchen, Männchen, Stoffwesen haben. Aber ich habe wohl nicht mit der nimmersatten Begeisterungsfähigkeit von Gustaf gerechnet und da ich meinen Beitrag zu einem multikulturellen Deutschland liefern will, habe ich die 2 Puppen Gustaf einfach mal vorgestellt. Und siehe da: hellauf begeistert hat der kleine Mann sofort die Sandmännchenpuppe ins Herz geschlossen.
Einen Namen für die Puppe habe ich dann aussuchen dürfen: Mehmet, das osmanische Sandmännchen ist ab sofort in die Legionen der Gustafschen Stofftierchensammlung aufgenommen. Einen schönen 1.Mai!

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Der April in Bildern!
Mehrfache Rügen veranlassen mich, den April nochmal in Bildern Revue passieren zu lassen. Also los geht´s!
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