Gustaf und die Kotzfalle

17Feb09

Heute morgen beim Kinderarzt gewesen, weil die nächtliche Heiserkeit klingt, als ob Klein Gustaf gestern 1 Flasche Jack Daniels im Schoppen hatte. Draußen immer noch Schnee, ungeräumte Strassen, die das Kinderwagenmanövrieren zur Höllentour machen. Dem Wetter entsprechend ist das Wartezimmer voll mit kleinen Rotznasen und Bronchitisopfern.

Hätte eigentlich schon stutzig werden sollen, als dieses kleine Mädchen da drüben ihren Kopf in Mamis Schoß legt und die Füße nach oben an der Wand abstützt. Plötzlich ein Wurgsen, das Mädchen kotzt. Mama hat nichts Besseres zu tun, als das Erbrochene in ihren Händen aufzufangen in der Hoffnung, es in diesem sicheren Behältnis bis aufs Klo tragen zu können. Auf dem Weg quer durch das Wartezimmer verliert sie die Hälfte, während die arme Tochter -ihr folgend- den Weg mit weiteren Brech-Attacken teert. Schöne Sauerei, schöner Geruch. Ich schnappe mir Gustaf, raus auf den Gang. „Ah, Herr Kaufmann, bitte in Behandlungszimmer Nr.5“. Danke. Wurde ja auch Zeit. Glück gehabt. Der Kotzfalle entkommen.

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